Über St. Martinus Brunnengasse in Achelstädt
Das Gotteshaus war den Schutzheiligen Adolar und Martin geweiht, waren doch darin Gegenstände ausgestellt, die den Heiligen gehört hatten. Durch einen Ablassbrief von Weihbischof Dietmar aus Erfurt im Namen von Erzbischof Matthias zu Mainz, im Jahre 1327, bestätigte man Achelstädt als den bisherigen Wallfahrtsort, welcher weithin bekannt war.
Der Turm gibt Auskunft darüber, dass er bereits in der romanischen Zeit um das Jahr 1200 erbaut wurde.
1454 erfolgte an der Westseite des Turmes der Anbau einer neuen Kirche. Somit stand der Turm in der Mitte.
Erst viele Jahre später wurde das alte Gotteshaus abgerissen.
Der Chorraum befand sich einst im Kreuzgewölbe unter dem Turm an der Stelle der heutigen Sakristei. 1699 musste an die Kirc