Über St.-Leo-Kirche Obere Dorfstraße in Bibra
Die St.-Leo-Kirche ist über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt durch die Ausstattung mit Schnitzwerken aus der Werkstatt Tilman Riemenschneiders (ca. 1460-1531). Drei farblich gefasste Schnitzaltäre und weitere Schnitzfiguren werden seiner Hand zugeschrieben.
In der Kirche finden sich 36 Epitaphe der Familie von Bibra. Darunter die Darstellung des Johannes von Bibra - ebenfalls von Riemenschneider. Er war der Vater des Fürstbischofs Lorenz von Bibra.
Die aufwändig verzierte Kanzel wie auch der Taufstein, das Sakramentshäuschen und die Fenster im Kirchenschiff sind ein Beleg für die handwerkliche Kunstfertigkeit an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert.
An den Wänden finden sich Fresken mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts