Über St. Jodocus Ortsstraße in Göschitz
Der erste Eindruck, den der Besucher von der Kirche in Göschitz empfängt, ist der einer trotzigen Wehrhaftigkeit. Das liegt an der kraftvollen, vierseitigen Umfassungsmauer mit vorspringenden Ecktürmen und zahlreichen Schießscharten. Sie erzählt damit von mancher kriegerischen Bedrohung in der Vergangenheit. Göschitz ist alt. Vielleicht steht die Kirche an einem schon in vorchristlicher Zeit als heilig geltenden Ort. Dazu passt der merkwürdige Bericht von 10 mit Asche und Kohlen gefüllten Urnen, die 1725 bei Arbeiten am Neubau der Kirche gefunden wurden. Leider hat sie Unvernunft zerstört, sodass wir heute nur noch raten können, was sie einst bedeuteten. Offenbar enthielten sie Brandreste. Doch Feuerbestattung war im Mittelalter g