Über Kleinlöbichau Dorfstraße in Großlöbichau, Ortsteil Kleinlöbichau
Die Kirche in Kleinlöbichau wurde im Jahre 1675 an der Stelle einer schon 1353 erwähnten Kapelle, die nach der Reformation verfallen war, von Bernhard II. (1638-1678) von Sachsen-Jena, zu dem damals Kleinlöbichau gehörte, aus Steinen der verfallenen Abtei Thalbürgel erbaut. Die schlichte Bauernkirche hat einen kleinen Barockturm nach Westen hin. Der polygonale Altarraum mit einem Steinaltar im Zentrum des Chorraumes und die Kanzel mit beachtenswerter Grisaille-Malerei der vier Evangelisten sowie der Taufstein stammen aus der Zeit des Rokoko. Wertvoll ist die kleine Orgel (18. Jahrhundert oder älter). Der Glockenturm enthält Aufhängungen für zwei Glocken. Die Glocken wurden 1778 in der Glockengießerei Apolda gefertigt. Die größer