Über Johanneskirche Kirchdorfgasse in Sättelstädt
Im Schatten des Hörselberges, der als Zugang zur Hölle angesehen wurde, soll die historisch nicht nachgewiesene Königin ein Kloster gegründet haben, um ihrem verstorbenen Mann die Qualen des Fegefeuers zu erleichtern. Die mittelalterliche Kirche, die zwischen 1143 und 1152 gebaut wurde, legten im Dreißigjährigen Krieg die Schweden in Schutt und Asche. Die Sättelstädter Gemeinde wollte sich damit nicht abfinden und begann noch im gleichen Jahr mit dem Wiederaufbau. Der zog sich letztlich bis 1658 hin. In einem vorläufigen Glockenstuhl kamen zwei neue Glocken 1646 zum Klingen. 1654 wurden sie in den noch halbfertigen Turm gehängt. Eine erste Orgel erhielt die Kirche im Jahr 1659.
Das Innere der Kirche ist schlicht gestaltet. Chor u