Über Emmauskapelle Raila Raila in Raila
Begonnen hat in Raila alles damit, dass durch den Rat des Kreises Schleiz die Anlage eines Friedhofs veranlasst wurde. Dazu gehörte natürlich eine Leichenhalle. Die Railaer Einwohner waren sich bald einig: So oft stirbt in unserem Dorf niemand – wenn wir die Halle etwas größer bauen, dann kann der Pfarrer kommen und in Raila Gottesdienste halten. Da der Bürgermeister ein katholischer Flüchtling aus dem Sudetenland war und die Sache unterstützte, lief bald alles wie am Schnürchen. Aber als dann auch ein kleiner Kirchturm entstand (wie sieht denn eine Kirche ohne Turm aus?), da wurden die Herren vom Kreis stutzig. Es war ja die Zeit, da Walter Ulbricht in Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt, sagte, in einer sozialistischen Stadt se